Wallfahrtskirche zum Hl. Kreuz in Loh

Die Wallfahrtskirche zum Hl. Kreuz in Loh stellt ein Schatzkästchen des bayerischen Rokoko dar (Ausstattung 1768 bis 1772) und ist Ziel vieler Kunstkenner und Liebhaber des Spätbarocks. 

In der Außenansicht zeigt sich die Wallfahrtskirche schlicht. Mit dem mächtigen Kirchturm und seiner eleganten birnenförmigen Zwiebelkuppel ist die Kirche weit in der niederbayerischen Gäuboden-Landschaft sichtbar.  

Im Innern der Kirche beeindruckt das noble Zusammenspiel der Deckenmalerei mit dem reichen, phantasievollen Stuck und macht die Rokoko-Kirche Loh zur wohl bedeutendsten Schöpfung des sakralen, höfischen Münchner Rokoko in Bayern.

Kirche Loh I

Stuck und Altäre sind von Hofstukkator Franz Xaver Feichtmayr, dem Jüngeren, aus München. Fresken und Altarbilder (1768-1772) stellen ein Hauptwerk des Münchner Hofmalers Christian Wink dar. Das Fresko gilt als das bedeutendste Werk des Rokokomalers Wink und als wichtiges Zeugnis spätbarocker Monumentalmalerei in Bayern.

Die Wallfahrtskirche zum Hl. Kreuz in Loh zählt neben den beiden Benediktinerklöstern in Metten und Niederalteich sowie der Asam-Basilika in Osterhofen-Altenmarkt zu den bekanntesten Kirchendenkmälern im Landkreis Deggendorf.

Das Kircheninnere zählt zu den reizvollsten und wichtigsten Räumen des späten höfischen Rokokos in Bayern.

Kirche Loh II

Für weiter Informationen, Führungen usw. wenden Sie sich bitte an das Katholische Pfarramt.